Was soll ich euch sagen, aber Varanasi schafft einen wirklich.
In der Altstadt ist es ziemlich eng und der Verkher bringt einen um. Mein kleines Hotel Ganges View hat mir gut gefallen, auch wenn es etwas abseits. Allerdings lag ein Missverstaendnis vor und so habe ich nur fuer eine Nacht ein Dach ueber dem Kopf gehabt.
Von Freitag auf Samstag ist es ausgebucht. Ich muss mir also eine neue Bleibe suchen. Hier in der Naeheren Umgebung ist leider alles schon voll. Wochenende halt.
Der Manager des Ganges View ist auch sehr bemueht und wir finden schliesslich ein Bett fuer mich. Im Norden von Varanasi und etwa 10 km entfernt. Ich packe als schon wieder meine Koffer und nachdem ich noch einen kleinen Bummel durch Assi Ghat, eine der bedeutesten Ghats in Varanasi (Ghat, sind die Treppen die zum Ganges fuehren und somit das Baden im Ganges ermoeglichen, allerdings nur wenn man lebensmuede ist. Der Ganges hier ist mehr als nur dreckig und mich wuerden keine 10 Pferde da hinein bekommen, da kann es so heilig sein wie es will.).
Nachdem ich also alles gepackt habe, fahre ich mit einem Tuk Tuk und nach langem verhandeln ueber den angemessenen Preis zum Hotel Pradeep.
Dort werde ich schon erwartet.
Es hat den Charme eines etwas in die Jahre gekommenen Hotels und wuerde dringend mal eine Generalreinigung vertragen. Besonders das Bad.
Das man in Indien nicht pingelich sein darf ist klar. Ich habe noch kein Bad gehabt wo nicht irgendso ein Hoteltester inDeutschland die Haende ueber dem Kopf zusammen schlagen wuerde, auuser in New Delhi. Aber auch dort gab es Abstriche. Wenn es auch mit Abstand das beste Bad bisher war.
Laufe in Richtung Ganges und gucke mir die Altstadt und ihr treiben an. Ganz schoen eng.
Von dort laufe ich zum Vishkarnath Tempel, der heiligste Hindutempel hier und werde leider nicht hinein gelassen. Bin halt kein Hindu.
Von dort geht es zum groessten und wichtigsten Ghat dem Dasaswamedh Ghat. Von dort laufe ich in den Ganges entlang, sofern es denn geht. Im September gab es wohl so ein hohe Hochwasser, dass ueberall noch meterdick der mittlerweile feste Gangesschlamm rum liegt und das Fortkommen etwas erschwert.
Nach ein paar kleinern Ghats stehe ich auf einmal vor dem Manikarnika Ghat. Jeder der etwas auf sich haelt und im spaeteren Leben in einer hoehren Kaste wiedergeboren werden will, der laesst sich in Varanasi einaeschern. Und der heiligste Platz dafuer ist der Manikarnika Ghat.
Es gibt Touristenfuehrer die einen herum fuehren und einem alles erklaeren und anschliessend eine Spende fuer das Sterbehospitz erwarten. Lasse wir alles erklaeren. Auch wenn es fuer unsere Augen ungewohnt ist, Menschen brennen zu sehen. Da dies ein heiliger Ort ist, ist fotografieren strengstens VERBOTEN, wo ich mich natuerlich auch dran halte. Wir faenden es ja auch komisch wenn auf einer Beerdigung auf einmal ein indischer Tourist kaem und Fotos machen wuerde.
Nach meiner Fuehrung die fast eine Stunde gedauert hat und einem auf etwas auf dem Magen schlaegen ist, trinke ich erstmal ein kuehles frisches Wasser.
Da es bereits daemmert, laufe ich zurueck zum Dasaswamedh Ghat und gucke mir dort die allabendlich stattfindene Zeremonie an.
Dann laufe ich Richtung Hotel in der Hoffnung irgendwo ein nettes Restaurant zu finden, habe aber kein Glueck.
Es etwas im Hotel ehe ich schlafen gehen.
Bin voll fertig. Hier in Varanasi wird man staendig angesprochen, Tuk Tuk?? Boat???, Where do you go?? You want buy anything?? Where do come from?? USW.
Echt nervig. Staendig. Der beste Weg ist nicht beachten, aber irgendwann platzt einem der Geduldsfaden.
Nur was fuer Nervenstarke. Allerdings steht in jedem Reisefuehrer das sie hier in Varanasi am hartnaeckigsten sind.
Es geht heute mit dem Zug weiter Richtung Agra, Taj Mahal. Prima.
In der Altstadt ist es ziemlich eng und der Verkher bringt einen um. Mein kleines Hotel Ganges View hat mir gut gefallen, auch wenn es etwas abseits. Allerdings lag ein Missverstaendnis vor und so habe ich nur fuer eine Nacht ein Dach ueber dem Kopf gehabt.
Von Freitag auf Samstag ist es ausgebucht. Ich muss mir also eine neue Bleibe suchen. Hier in der Naeheren Umgebung ist leider alles schon voll. Wochenende halt.
Der Manager des Ganges View ist auch sehr bemueht und wir finden schliesslich ein Bett fuer mich. Im Norden von Varanasi und etwa 10 km entfernt. Ich packe als schon wieder meine Koffer und nachdem ich noch einen kleinen Bummel durch Assi Ghat, eine der bedeutesten Ghats in Varanasi (Ghat, sind die Treppen die zum Ganges fuehren und somit das Baden im Ganges ermoeglichen, allerdings nur wenn man lebensmuede ist. Der Ganges hier ist mehr als nur dreckig und mich wuerden keine 10 Pferde da hinein bekommen, da kann es so heilig sein wie es will.).
| Assi Ghat |
| Im schoenen Ganges View, die Gemeinschaftshalle |
Nachdem ich also alles gepackt habe, fahre ich mit einem Tuk Tuk und nach langem verhandeln ueber den angemessenen Preis zum Hotel Pradeep.
Dort werde ich schon erwartet.
Es hat den Charme eines etwas in die Jahre gekommenen Hotels und wuerde dringend mal eine Generalreinigung vertragen. Besonders das Bad.
Das man in Indien nicht pingelich sein darf ist klar. Ich habe noch kein Bad gehabt wo nicht irgendso ein Hoteltester inDeutschland die Haende ueber dem Kopf zusammen schlagen wuerde, auuser in New Delhi. Aber auch dort gab es Abstriche. Wenn es auch mit Abstand das beste Bad bisher war.
Laufe in Richtung Ganges und gucke mir die Altstadt und ihr treiben an. Ganz schoen eng.
Von dort laufe ich zum Vishkarnath Tempel, der heiligste Hindutempel hier und werde leider nicht hinein gelassen. Bin halt kein Hindu.
Von dort geht es zum groessten und wichtigsten Ghat dem Dasaswamedh Ghat. Von dort laufe ich in den Ganges entlang, sofern es denn geht. Im September gab es wohl so ein hohe Hochwasser, dass ueberall noch meterdick der mittlerweile feste Gangesschlamm rum liegt und das Fortkommen etwas erschwert.
| Dasaswamedh Ghat |
Es gibt Touristenfuehrer die einen herum fuehren und einem alles erklaeren und anschliessend eine Spende fuer das Sterbehospitz erwarten. Lasse wir alles erklaeren. Auch wenn es fuer unsere Augen ungewohnt ist, Menschen brennen zu sehen. Da dies ein heiliger Ort ist, ist fotografieren strengstens VERBOTEN, wo ich mich natuerlich auch dran halte. Wir faenden es ja auch komisch wenn auf einer Beerdigung auf einmal ein indischer Tourist kaem und Fotos machen wuerde.
Nach meiner Fuehrung die fast eine Stunde gedauert hat und einem auf etwas auf dem Magen schlaegen ist, trinke ich erstmal ein kuehles frisches Wasser.
Da es bereits daemmert, laufe ich zurueck zum Dasaswamedh Ghat und gucke mir dort die allabendlich stattfindene Zeremonie an.
| Zeremonie |
Dann laufe ich Richtung Hotel in der Hoffnung irgendwo ein nettes Restaurant zu finden, habe aber kein Glueck.
Es etwas im Hotel ehe ich schlafen gehen.
Bin voll fertig. Hier in Varanasi wird man staendig angesprochen, Tuk Tuk?? Boat???, Where do you go?? You want buy anything?? Where do come from?? USW.
Echt nervig. Staendig. Der beste Weg ist nicht beachten, aber irgendwann platzt einem der Geduldsfaden.
Nur was fuer Nervenstarke. Allerdings steht in jedem Reisefuehrer das sie hier in Varanasi am hartnaeckigsten sind.
Es geht heute mit dem Zug weiter Richtung Agra, Taj Mahal. Prima.
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